Samstag, 24. September 2016

Aus der Medienwelt


  • Im Bunker sind Sprengungen geplant LINK
  • Westwall-Bunker wird verbuddelt LINK
  • Filme hinter Mauern LINK
  • Bunker ist Museumsattraktion LINK
  • Festung Küstrin erwacht wieder LINK
  • Zweifelhaft? LINK

Dienstag, 6. September 2016

Heldsberg: Ausstellung zum Thema Übermittlung

Zum Thema Übermittlung der vergangenen hundert Jahre zeigt das Festungsmuseum Heldsberg einmalige Geräte in einer Sonderausstellung. Zu sehen sind Übermittlungszentralen, die in der Armee, in Betrieben und Hotels im Einsatz standen, verschiedene Telefonapparate und Telegrafen (Fernschreiber), mit denen Texte an verschiedene Stationen übermittelt wurden.

Ein Betrieb, ein Haushalt mit Telefon, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste mit Telefon und Funk – man hat sich an die allzeit bereiten und nicht mehr wegzudenkenden Verbindungsmittel gewöhnt. Dass einen ein mobiles Telefon in der Tasche während des ganzen Tages auf Schritt und Tritt begleitet und man dadurch jederzeit erreichbar ist, dahinter steckt ein gewaltiger technischer Fortschritt, der vor über hundert Jahren seinen Anfang nahm. Die ersten Natels, mit grosser Antenne bestückt, waren voluminös und schwer und mussten in einem Koffer platziert im Auto mitgeführt werden. Telefonapparate waren als Wand- oder Tischstationen installiert. Wollte man mit jemandem ein Telefongespräch führen, führte der Verbindungsweg über eine Zentrale, in der eine Person das Gespräch an den gewünschten Empfänger weiter vermittelte.

Die gleiche rasante Entwicklung wie im zivilen Anwendungsbereich geschah im militärischen Sektor, denn auch eine Armee kann ohne Verbindungsmittel nicht geführt werden. Erstens ist es wichtig, dass die Verbindungen durch einen Gegner nicht gestört werden können. Zweitens muss durch Chiffrierung und andere Mittel verhindert werden, dass ein Gegner die Gespräche abhören kann. Dasselbe Problem stellt sich auch im geschäftlichen Bereich, wenn per Internet hochsensible Daten übermittelt werden.

Ausstellung und Festung: Das Festungsmuseum Heldsberg ist jeden Samstag von 11 bis 17 Uhr geöffnet, und die Ausstellungsobjekte können mit und ohne Führung angesehen werden. Daneben steht die gesamte Festungsanlage aus dem Zweiten Weltkrieg zur Besichtigung offen. Auskunft und Anmeldungen für Gruppen, an jedem Wochentag möglich, nimmt entgegen: info@festung.ch oder Telefon 071 733 40 31.


Albula-Bunker wird modernisiert

Am Albulapass (A7660) wird einiges in die Modernisierung gesteckt..
(Bilder von P. Whiler, September 2016. Merci!)



Montag, 5. September 2016

Aus der Medienwelt


  • Zwei Böller für den Tunnelerhalt: In Gänsbrunnen wurde geschossen LINK
  • Wie man in Bassum den Atomkrieg überlebt hätte LINK
  • Die Luftkampfführungsanlage der deutschen Bundeswehr LINK
  • Die Wände sind 2,5 Meter dick LINK
  • Ein Bunker für die fliegenden Mäuse LINK
  • Ein Bunker als Ausgangslokal LINK
  • Noch 18 Bunker in Schleswig-Holstein LINK
  • Unter Tage in Überlingen LINK
  • Der Bunker unter dem Schloss LINK
  • Geheimes München LINK
  • Verbunkerte Sicherheit in Bonn LINK
  • Grössenwahn in Stahlbeton LINK

Mittwoch, 31. August 2016

Sonnenberg-Bunker ist Besuchermagnet

Der Bunker im Sonnenberg LU wurde einst für 20 000 Personen konzipiert. Seit Herbst 2008 werden Führungen durch die riesige Zivilschutzanlage angeboten. Und die Faszination an dem siebenstöckigen Bunker nimmt nicht ab: Die Zahl der Besucher hat sich von 3000 im Jahr 2009 auf 6000 im letzten Jahr verdoppelt, wie Andrea Huwyler-Bachmann, die Projektleiterin des Veranstalters «unterirdisch überleben», erklärt. Heute kann man zwischen Rundgängen zu Fuss oder mit dem Segway, Kindertouren oder «English Tours» wählen.

Theatertouren durch den Bunker können täglich gebucht werden. Private Gruppen zahlen 25 Franken pro Person. Mehr Informationen unter: www.unterirdisch-ueberleben.ch