Freitag, 17. März 2017

IG Bödeli-Werke: Gibts einen Berner Oberländer Festungstag 2017?

Der Verein IG Bödeli-Werke, der im Raum Interlaken Anlagen besitzt und betreut, will 2017 die Objekte zeigen. Das wurde an der Hauptversammlung beschlossen. Was sonst noch passierte…

Mittwoch, 15. März 2017

Sprengschächte sind noch immer interessant

Der Tagesanzeiger hat sich auf die Suche nach den Schächten von Sprengobjekten gemacht. Das Resultat: LINK

Samstag, 25. Februar 2017

KP Heinrich: Die Festung interessiert weiterhin

Insgesamt besuchten knapp 800 Personen im letzten Jahr die Festungsanlage KP Heinrich im Hondrichhügel. Der Festungsverein Hondrich – der die Anlage betreut – umfasst heute knapp 90 Mitglieder.

Der vor allem im vorderen Jahr bemerkte Besucherrückgang konnte 2016 wieder etwas korrigiert werden. Knapp 800 Personen nahmen an den verschiedenen Aktivitäten des Vereins in einer Festungsanlage KP Heinrich teil. Dazu gehörten vor allem das 10-Jahr-Jubiläum, kombiniert mit dem Berner Oberländer Festungstag, wie der Präsident Hans-Ueli Frei in seinem Jahresbericht für die Mitgliederversammlung festhielt. „Trotz dem erweiterten Angebot an Festungsmuseen ist das Interesse der Bevölkerung immer noch recht gross“, lautet sein Fazit.

Der Unterhalt der ehemals geheimen Armeeanlage mit Baujahr 1941/42 ist immer eine Herausforderung. Durch die stetige Arbeit von Vorstand und Mitgliedern ist die Festung jedoch in einem guten Zustand. Die Rechnung schliesst ausgeglichen ab. An der Mitgliederversammlung trat das langjährige Vorstandsmitglied Hans-Rudolf Schoch zurück. Er wurde aufgrund seiner hervorragenden Leistungen mit Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Anstelle von Schoch wird neu Peter Thomann von Oberried im Vorstand Einsitz nehmen.


Weitere Infos: www.festung-heinrich.ch

Montag, 20. Februar 2017

Arbeitstag in Kreuzlingen

25 Mann des Vereins Festungsgürtel Kreuzlingen haben die Aufgaben in Angriff genommen, die für diesen Arbeitstag geplant waren. Dank grossem Einsatz und Ideenreichtum der Teilnehmenden konnten alle Aufgaben bewältigt werden.

Grosses technisches Geschickt war gefragt, wenn es galt, im Bunker A5644 eine Pzaw-Kanone mit Pivotlafette einzubauen, obwohl unsere Werke ja nicht für diesen Lafettentyp ausgelegt sind! Dass es trotzdem gelang, bezeugen die Bilder. Die Holzfällergruppe war eher mit Tiefbauproblemen beschäftigt: Es galt zuerst, in der Wilderwies die Löcher mit Humus zu füllen, die durch das Entfernen der Zaunfundamente entstanden waren. Anschliessend wurde der verschüttete Zugang zu einem Unterstand südlich des Grossweihers freigelegt.

Ein weiteres Bild dieses Berichts zeigt die Begeisterung von Andy Buschauer, nachdem es gelungen war, seine drei Anlagen mit elektrischen Strom aus dem Generator beim A 5665 zu versorgen.

Im KP Weinfelden waren wiederum 3 Gruppen im Einsatz:
- Die Malergruppe hat dem Gang im Unterkunftstrakt eine freundliche Ausstrahlung gegeben, die umso mehr zur Geltung kommt, als wir dort kürzlich LED –Leuchten montiert hatten.
- Vier Mann waren im Archiv im Einsatz, um die systematische Erfassung aller Akten und Dokumente voranzutreiben.
- Und in der Bibliothek wurden weitere Bücher eingeordnet, die uns in den letzten Wochen zugegangen sind.

Im Depot Märstetten sind wir der Unterhaltspflicht an den Napoleonkanonen nach-gekommen, die wir gegenüber dem Historischen Museum Thurgau eingegangen sind: Sorgfältig wurden die wertvollen Geschütze gereinigt.

Schliesslich waren Werner Ilg und Max Kunz in allen Anlagen unterwegs, um sämtliche Waffen zu kontrollieren und unser Waffeninventar auf den aktuellen Stand zu bringen. Eine Aufgabe, die beim Umfang unserer Sammlung sehr anspruchsvoll geworden ist!


Der nächste Arbeitstag findet am 18. März statt.